Flensburg ist Herbstmeister

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

1.Bundesliga
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Die SG Flensburg-Handewitt siegt weiter. Sie gewann am Abend bei der MT Melsungen mit 24:18 (12:10), sicherte sich die Herbstmeisterschaft in der DKB Handball-Bundesliga und verbesserte ihre Bilanz auf 32:0 Punkte.

Über das Zentrum brach Jim Gottfridsson schon nach 36 Sekunden zum ersten Treffer des Tages durch. Mit einer solchen Effizienz entwickelte sich der Spielfilm allerdings nicht fort, Es war das erwartete Kampfspiel für die SG. Auch ohne fünf Stammspieler warf die MT Melsungen alles in die Waagschale und glich zunächst stets aus. Die SG startete mit Holger Glandorf und Rasmus Lauge auf den Halbposition. In Unterzahl kam Simon Jeppsson und passte durch für Holger Glandorf, der zum 4:4 einlochte. Das war nach nicht einmal neun Minuten.

Danach taten sich die Offensivreihen immer schwerer gegen gut positionierte Deckungsreihen. Die Torhüter bewiesen ihre Klasse. Zunächst glänzte vor allem der MT-Schlussmann Simic, dann holte Benjamin Buric schnell auf. Nach 21 Minuten führte Melsungen mit 7:6, und Rasmus Lauge kassierte bereits seine zweite Zeitstrafe, was ihn fortan nicht mehr für Deckungsarbeiten prädestinierte. Maik Machulla beantragte ein Team-Timeout und schickte Johannes Golla, den ehemaligen MT-Kreisläufer ins Rennen. Mit einem Doppelschlag drehte dieser das Blatt. Die SG gewann Oberwasser. Zehn Sekunden vor der Halbzeit markierte der ebenfalls eingewechselte Magnus Röd das wichtige 10:12.

Die junge Garde startete in Abschnitt zwei. Auch wenn es ein paar Minuten dauerte, bis Magnus Röd den Faden aufnahm, hatte die SG das Geschehen weiterhin im Griff. Simon Jeppsson drückte eine zweite Welle durch und schloss mit Schmackes ab. 12:15 – erstmals führte die SG mit drei Treffern. Kurz darauf erhöhte Lasse Svan auf 13:17. MT-Coach Heiko Grimm versuchte es mit einem Torhüterwechsel und einer kurzen Ansprache. Derweil ertönten sehr gut vernehmbar die „Flensburg“-Sprechchöre der anwesenden SG Fans. Ihre Lieblinge verschlossen für insgesamt acht Minuten die Schleusen. Das roch schon sehr gut nach einer Entscheidung, zumal Magnus Jöndal kurz darauf einen Gegenstoß zum 15:21 abschloss. Magnus Röd meldete sich nach einem Schlag an den Kopf zurück und markierte das 17:22. Alles war in Butter.

MT Melsungen – SG Flensburg-Handewitt 18:24 (10:12)

MT Melsungen: Simic (7 Paraden), Sjöstrand (6 Paraden, ab 37.) – Lemke, Reichmann, Ignatow, Kunkel, Mikkelsen, Danner, P. Müller, Allendorf, Birkefeldt, Sidorowicz

SG Flensburg-Handewitt: Buric (15 Paraden) – Karlsson, Golla, Hald. Glandorf, Svan, Jeppsson, Jøndal, Zachariassen, Gottfridsson, Lauge, Rød

Schiedsrichter: Immel/Klein (Tönisvorst/Ratingen);

Zuschauer: 4000
Spielverlauf: 0:1 (1.), 2:2 (3.), 4:3 (9.), 5:5 (14.), 7:6 (21.), 7:8 (23.), 8:10 (27.), 10:11 (30.) – 11:12 (32.), 12:13 (35.), 12:15 (37.), 13:15 (38.), 13:18 (43.), 14:20 (50.), 15:21 (52.), 17:21 (54.), 17:23 (57.)

 

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14.12.2018 19:30
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14.12.2018 20:00
2.Handball-Bundesliga, 18.Spieltag
  
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Letzte Aktualisierung: 14.12.2018 09:52:55
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