Punkteteilung in Baunatal

3.Liga Mitte
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Die 310 Zuschauer in der Rundsporthalle in Baunatal sahen in den Schlussminuten ein nervenaufreibendes und an Spannung kaum mehr zu überbietendes Match. Am Ende trennten sich die beiden Kontrahenten mit einem 24:24-Unentschieden.

Allerdings hatten beide Teams noch die Möglichkeit zum Sieg. Beide hätten aber auch mit leeren Händen dastehen können. TVG-Trainer Ralf Bader brachte es mit seinem Fazit auf den Punkt: „Wir verwerfen 19 Bälle. Das sagt alles. Wir haben zu viele Freie liegen gelassen.“ Dabei stellte der TVG eine sehr gute Abwehr, erarbeitete sich immer wieder beste Einwurfmöglichkeiten. Warum die Jungs von Trainer Ralf Bader vor dem gegnerischen Tor plötzlich Nervenflattern bekamen, bleibt ein Rätsel. Sie konnten das Spiel „nicht klar machen. Das ist eine harte Erkenntnis“, so Ralf Bader. Woran es gelegen hat, konnte der erfahrene und besonnene Coach auch nicht sagen. Allerdings war auch Matthias Deppe, der Trainer von Eintracht Baunatal, nicht erfreut über die vielen technischen Fehler und die guten Chancen, die sein Team hat liegen gelassen. Er sagte: „Wir Trainer sagten am Ende, dass jeder von uns das Ding hätten machen müssen. Aber letztlich können wir beide mit dem Punkt zufrieden sein“, so Deppe.

Schon in der Anfangsphase waren die Gäste am Drücker, hatten immer wieder gute Chancen, um zu Toren zu kommen. Mitte der ersten Hälfte hätten die Unterfranken deshalb schon mit sieben, acht Toren in Front gehen müssen. Trotzdem war bis zum 8:3 und 10:6 aus Sicht der Gäste noch nichts passiert. Coach Bader bemängelte allerdings schon zu diesem Zeitpunkt: „Wir waren gefühlt klar besser, doch wir konnten uns in den ersten 20 Minuten nicht entscheidend absetzen. Das zog sich wie ein roter Faden durchs komplette Spiel.“

Bader konnte aufgrund der Tatsache, dass ihm Tom Spieß, Dino Corak und Jan Winkler nach ihren Verletzungen wieder zur Verfügung standen, gut durchwechseln. Seine Mannschaft ließ in der Abwehr nichts anbrennen, wehrte sich vehement. Trotzdem rutschte immer wieder ein Ball durch. Baunatal hingegen spielte unbekümmert weiter, hatte gegen den Favoriten nichts zu verlieren und verkürzte kurz vor der Pause auf 9:11. Michael Spatz und Marcel Engels sorgten für den 13:9-Pausenstand aus Sicht der Großwallstädter.

Nach dem Wechsel versuchten die Hausherren immer wieder, den Abstand zu verkürzen. Doch der TVG hielt zunächst den Vier-Tore-Vorsprung (16:12), baute allerdings den Gegner durch Fehlwürfe immer wieder auf. Das Selbstvertrauen wuchs. Deppe: „Wir haben in der zweiten Hälfte versucht, nicht ständig in die Quere, sondern mehr in die Tiefe zu spielen. Allerdings stellte der TVG eine sehr gute aggressive Deckung, die es uns nicht leicht machte.“ Zwischen der 47. und 52. Minute parierte GSV-Torhüter Patrick Ziebert sehr gut und machte es dem gegnerischen Sturm sehr schwer. Seine Vorderleute witterten Morgenluft und stellten das Ergebnis innerhalb weniger Minuten von 17:20 auf 21:20 (53.) um. Die Hausherren hatten sogar die Möglichkeit, auf 22:20 zu erhöhen. Aber der Ball flutschte vom Innenpfosten wieder raus. Florian Eisenträger machte es besser, glich aus und die letzten Minuten folgte ein offener Schlagabtausch, in dem die Nerven auf beiden Seiten blank lagen. In dieser Phase war nicht auszumachen, wer als Sieger den Platz verlassen würde. Routinier Michael Spatz behielt die Übersicht und netzte per Strafwurf eiskalt zum 23:23 ein. Baunatal blieb unbeeindruckt, legte erneut vor und wieder war es Spatz, der nachzog. GSV-Trainer Deppe zog wenige Sekunden vor Schluss den grünen Karton. Sein Team bekam noch einen Freiwurf, doch dieser blieb an der TVG-Mauer hängen. „Es ist sehr zäh, wie wir uns gerade in die Saison rein kämpfen. Doch wir dürfen die Nerven nicht verlieren. Wir machen vieles richtig. Nun müssen wir weiter kämpfen und an uns arbeiten“, so Bader. Nächste Woche hat der TVG die HG Oftersheim/Schwetzingen zu Gast und hier soll es mit den zwei Punkten auf jeden Fall klappen.

GSV Eintracht Baunatal – TV Großwallstadt 24:24 (9:13)

GSV: Horn, Mügge, Ziebert; Gabriel 4, Gbur 4, Geßner 1, Helbing, Rehberg 5, Reinhardt 1, Räbiger 2, Trogisch 6/4, Vogel 1, Weiß.

TVG: Redwitz, Wetz; Bergau, Corak 2, Eisenträger 2, Engels 2, Hüttmann 1, Keck, Matijasevic 3, Pfiefer, Spatz 8/4, L. Spieß 1, T. Spieß 2, Stark 1, Winkler 2.

Zuschauer: 310. – Schiedsrichter: Fuß/Olsok. – Zeitstrafen: GSV 1, TVG 3. – Siebenmeter: GSV 4/4, TVG 5/4.

Spielfilm: 1:1 (3.), 2:4 (11.), 3:8 (18.), 6:10 (25.), 9:11 (28.), 9:13 (30.); 11:15 (34.), 14:16 (39.), 16:19 (45.), 17:20 (50.), 20:20 (53.), 21:20 (53.), 22:21 (55.), 23:22 (57.), 24:24 (60.).

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Letzte Aktualisierung: 14.10.2019 01:19:27
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