25. Spieltag: MTV siegt endlich wieder

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Im Freitagsspiel des Spieltages trafen die Bergischen Panther auf den Aufsteiger aus Langenfeld, der mit dem Rücken zur Wand steht. So begann das Spiel wie erwartet mit einem 3:0 (7.).

Doch beim 6:6 (13.) rieben sich nicht wenige Zuschauer die Augen, weil sich der Gast mit Bravour wieder in Reichweite gekämpft hatte. Bis zum Ende der Halbzeit blieb es ein enges Match, beim 9:10 ging die SG erstmals in Führung, doch glich der Favorit gleich wieder aus und erzielte zum Pausenpfiff ein knappes 16:13. Trotzdem nötigt die Leistung des Aufsteigers aber Respekt ab. Und der Gast spielte auch nach der Pause gut. In der 32.Minute gelang der Ausgleich (16:16), danach hielt man bis zur 50. Minute einen akzeptablen Rückstand (24:23). Beim 26:23 (52.) wurde dieser wieder größer. Beim 28:24 (55.) war die Entscheidung gefallen, da die Burscheider Mannschaft auch die besseren Kraftreserven hatte. Endstand der Partie war 32:26. Allerdings gehört der Aufsteiger gelobt, weil er in der Höhle der Panther ein sehr gutes Spiel geboten hat.

Im ersten Samstagspiel traf das Team Lippe II auf die Kölner vom LSC. Dabei hofften die Zuschauer in der Halle in Augusthof auf eine ähnliche Überraschung wie gegen die Dragons aus Schalksmühle. Die ersten Minuten des Spiels waren durchwachsen, weil sich kein Team durchsetzen konnte und es bei wechselnden Führungen keine Dominanz gab (10:10, 19.). Auch bis zur Pause sah es nach einem Remis aus (13:13, 27.). Dann konnten sich die beherzt aufspielenden Lipper doch ein kleines Polster bis zum Tee erarbeiten (16:14). Im weiteren Verlauf des Spiels zeigte sich, daß beide Teams gleichwertig waren und die Kölner ein bißchen die Souveränität der letzten Erfolge vermissen ließen (23:23, 48.). Das Spiel war gut, aber nicht hochklassig und lebte lange Zeit von der Spannung. Nach dem 27:24 (53.) hatten die Lipper Hausherren Oberwasser und brachten den Sieg mit dem knappen 31:29 über die Zeit. Als Lohn für die beiden Heimsiege hat man jetzt 5 Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Das sollte reichen. Der LSC verbleibt auf Platz 7 und hat sich in seiner Reise nach oben in der Tabelle stoppen lassen.

Auch Gummersbach spielte daheim und empfing die ASG Ahlen, die diese Saison deutlich besser agiert als noch vor einem Jahr. Beide Teams haben aber mit dem Abstiegsgeschehen nichts zu tun und konnten das Match ruhig angehen. Danach sah es aber nicht aus. Nachdem der VfL die Führung der Gäste (1:2) egalisiert und in ein 4:2 (6.) gedreht hatte, ging das Angriffsspiel der Fohlen erst richtig los. Bis zum 10:7 (15.) hielten die Ahlener mit, dann konnte sich der VfL absetzen. Über 16:10 (21.) warfen die Fohlen zur Halbzeit ein 22:17 heraus. Zwar kam die ASG kurz nach der Pause wieder auf 3 Tore heran, aber der bessere Angriff spielte auf Gummersbacher Seite. Die Fohlen gewannen sicher und verdient mit 41:32.

Der TuS Spenge gestaltete wieder ein Spiel mit viel Spannung für die eigenen Zuschauer, ähnlich wie letzte Woche. Das Match begann zäh (2:2, 6.) und nach dem 8:5 (18.) schien das Geschehen in den erwarteten Bahnen zu laufen. Doch dann entdeckte der Gast seine Kampfkraft und kam kurz vor der Halbzeitsirene zum Ausgleich (9:9, 25.). Volmetal hatte ja auch den Abstiegshauch im Nacken. In die Pause ging es dann mit einem knappen 12:14 für die Taler. Fast 10 Minuten nach Wiederanpfiff hatte der TuS das Remis erkämpft (16:16, 40.). doch Volmetal hatte Gefallen an seiner Spielweise gefunden und lag bis zum 20:20 (56.) meist in Front, ohne allerdings mit mehr als 1 Tor in Führung zu liegen. Beim 21:20 ging der Gastgeber in Vorhand, mußte aber sofort wieder den Ausgleich (21:21; 59.) hinnehmen. Danach passierte in Sachen Torerfolg nichts mehr, so daß beide Teams je einen Punkt erhielten. Für den TuS bedeutet daß Platz 5, für die Taler bleiben 3 Punkte Vorsprung auf Varel im Abstiegskampf.

Schalksmühles Drachen hatten sich vorgenommen, nach der Pleite letzten Spieltag, den Platz 2 in der Tabelle zu sichern. Das gelang dem Team gegen die Wölfe aus Menden sehr gut. Die Drachen führten schnell mit 7:2 (8.) und ließen sich auch in der Folge das Heft des Handelns nicht mehr aus der Hand nehmen. Beim 14:4 (19.) war abzusehen, wie das Spiel verlaufen könnte. Zur Pause ging es mit einem deutlichen 19:11 in die Kabinen. Auch in Halbzeit 2 war an dem deutlichen Sieg des Tabellenzweiten nicht zu deuteln und Schalksmühle gewann verdient mit 31:24. Damit liegt Schalksmühle mit 3 Punkten Vorsprung auf die Bergischen Panther weiterhin auf Platz 2 der Tabelle.

Der Abstiegsgipfel des Wochenendes fand am Steinhuder Meer in Niedersachsen bei der Partie Großenheidorn gegen Varel statt. Für Varel bestand die Chance, bei einem Sieg noch einmal auf Volmetal und Lippe II punktemäßig auf zu schließen. Nach einem 0:1 für die Gäste, hatten die Gastgeber dann den besseren Start (4:1, 6.). Diese Phase hielt bis zum 9:6 (20.). Danach kam Varel in Reichweite (9:8), ehe sich der MTV wieder etwas absetzen konnte (13:9). In die Pause ging es dann mit 13:10. In der 2. Hälfte hielt diese Führung bis zum 18:17 (39.). Jetzt wurde es zunehmend spannender (22:22, 47.). Der MTV kam besser ins Spiel, aber beim 27:27 (56.) war der Spielausgang wieder offen. Als dem Gastgeber dann das 29:27 (59.) gelang war der Sieg unter Dach und Fach. Dem Gast gelang nur noch der Anschluß. Der Jubel in Heidorn war wegen des Sieges groß, der letzte doppelte Punktgewinn gelang am 27.10.18 ausgerechnet in Varel. Varel hat eine große Chance verspielt. Ob der MTV aus diesem Sieg noch die Motivation und Kraft sammelt, um noch mehr zu erreichen, bleibt abzuwarten. Die Freude war auf jeden Fall groß.

Im ersten Spiel am Sonntag traf der Tabellenführer auf die Reserve der GWD Minden. Der Start gelang vor allen Dingen dem Gastgeber, der schnell 6:2 (7.) führte. Nach 15 Minuten stand es 11:5. Die HSG aus Krefeld hatte Spiel und Gegner im Griff. So blieb es bis zur Pause. Über 17:8 (22.) erreichte Krefeld ein 19:11 zur Pause. Auch nach Wiederbeginn änderte sich an der Dominanz der Gastgeber nichts. Nach 45 Minuten stand es 28:20. Der Rest des Spiels ist schnell geschildert. Der Reserve von Minden gelang kein großer Wurf mehr und Krefeld gewann vor 1082 begeisterten Zuschauern das Spiel mit 35:27. Damit hat man 5 Spieltage vor Saisonschluß mit 8 Punkten Vorsprung Platz 1 inne und steht kurz vor dem vorzeitigen Meistertitel.

Der Northeimer HC hatte im 2. Spiel am Sonntag den Leichlinger TV zu Gast, der nach einigen Pleiten in letzter Zeit wieder in die Spur zurück finden wollte. Dies gelang nicht. Die Hausherren hatten einen passablen Start und führten mit 5:2 (11.). Obwohl sich der Gast mühte, gelang ihm erstmal nicht viel, was das 10:5 (17.) zeigte. Der NHC lag in Halbzeit 1 meist komfortabel in Front, auch wenn dem LTV zur Pause eine Resultatsverbesserung gelang. Somit ging man mit 16:14 zum Pausengetränk. In Halbzeit 2 gelang dem Gast gleich der Anschluß, doch die Niedersachsen zogen wieder auf 20:16 (34.) davon. Danach beherrschte der NHC weitestgehend das Spiel, allerdings gab es Phasen um die 50.-52. Minute, in denen der Gast auf 2 Tore heran kam. Aber richtig in Gefahr kam der Gastgeber nicht und siegte deutlich mit 37:30. Lohn dafür ist Platz 7 und nur ein Punkt Rückstand auf Platz 6, den der LTV einnimmt.

 

 

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