Jungfüchse besser als Burgwedel

Foto: Handball Hannover-Burgwedel

3.Liga Nord-Ost
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Die DATALINERS Burgwedel haben in der 3. Liga erneut verloren. Das 25:32 (10:14) gegen die Jungfüchse Berlin war die zehnte Niederlage am Stück. Der Sieg der Gäste geht absolut in Ordnung, sie waren einfach das bessere Team.

Die DATALINERS treten seit Wochen auf der Stelle und auch im Spiel gegen die Bundesligareserve der Füchse Berlin blieb der erhoffte Umschwung aus. Erneut wurde der Spielbeginn völlig verschlafen. Die Gäste lagen nach neun Minuten schon mit 5:1 vorn und auch über die gesamte Spielzeit immer in Führung. Nur dank eines gut aufgelegten Mustafa Wendland im Tor konnte Burgwedel in Halbzeit 1 den Vorsprung der Gäste noch in Grenzen halten. Die Füchse leisteten sich deutlich weniger Fehler und hatten sie die bessere Trefferquote. Das Spiel der Gastgeber war dagegen von schlechten Abschlüssen, technischen Fehlern und wenig Durchschlagkraft geprägt. Berlin ging über ein 6:3, 8:4, 11:8 und 12:9 mit einem 14:10-Vorsprung in die Pause. Die noch zu Saisonbeginn so gute Abwehr der DATALINERS war nicht wiederzuerkennen. Den Berliner Angreifern wurde das Torewerfen viel zu leicht gemacht. Bei den Gästen überragte Miro Schluroff mit elf Toren. Auch Frederik Simak (6/3) und Torben Matzen (4) waren kaum zu halten. Die Jungfüchse erzielten 22 Tore über den Rückraum.

Auch nach der Pause waren die Gäste das bessere Team. Der Vorsprung der Berliner war schon nach zehn Minuten auf 18:12 angewachsen. Burgwedel bemühte sich zwar und war vor allem durch Kay Behnke (7) und Steffen Dunekacke (6 / siehe Foto) erfolgreich, konnte den Abstand aber nicht verringern. In Burgwedels Tor löste Eric Frommeyer Mustafa Wendland ab, aber auch er wurde von seinem Vorderleuten oftmals im Stich gelassen. Burgwedels Akteure versuchten alles, vieles blieb aber nur Stückwerk. Der Mannschaft ist die aktuelle Verunsicherung deutlich anzusehen, die Körpersprache stimmte nicht. Auch in Halbzeit 2 gab es im Spielaufbau viele leichte Fehler. Berlin konnte den Vorsprung verwalten. Beim Stand von 24:18 zehn Minuten vor dem Ende war das Spiel entschieden. Am Ende leuchtete ein verdientes 32:25 für Berlin auf der Anzeigetafel der Burgwedeler Ramhorsthalle.

Mit nur zwei Siegen aus 15 Spielen findet sich Burgwedel zum Ende der Hinserie in höchster Abstiegsgefahr. Der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt weiterhin sechs Punkte, die zuletzt gezeigten Leistungen geben aber keinen Anlass für Optimismus. Am kommenden Freitag spielen die DATALINERS bei der TSV Burgdorf 2. Die Jungrecken haben die letzten vier Spiele gewonnen und haben sich im Vergleich zur Hinspielniederlage in Burgwedel zuletzt deutlich gesteigert. Nur zu gerne würde sich Burgwedel hieran ein Beispiel nehmen.

DATALINERS Burgwedel: Mustafa Wendland, Eric Frommeyer – Johannes Marx (1), Christian Hoff (1), Julius Mücke, Marius Kastening (3/1), Lennart Koch, Marvin Pfeifer (2), Maurice Dräger, Kay Behnke (7), Steffen Schröter, Philip Reinsch (3), Artjom Antonevitch (2), Steffen Dunekacke (6) und Kilian Horn

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