OHC will nachlegen

(Foto: Verein)

3.Liga Nord-Ost
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Dem kleinen Lichtblick vom vergangenen Wochenende - Sieg gegen Hannover-Burgwedel - soll noch mehr Helligkeit beim Oranienburger HC folgen: am Sonnabend beim SC Magdeburg II. Die Bundesligareserve verfügt genau wie der OHC über 10:18 Punkte.

Die Handballtalente befinden sich in dieser Saison der 3. Liga Nord-Ost auf einer sportlichen Achterbahnfahrt - sie liefern sensationell gute Spiele ab und fallen dann wieder in ein Loch. "Gegen Spitzenreiter Dessau haben sie gerade ein ganz tolles Spiel gemacht", lobt Oranienburgs Coach Christian Pahl. Dann aber würde die Mannschaft wieder einen schlechten Auftritt hinlegen. Nicht erklären könne sich der OHC-Coach, warum die Elbestädter zwei so unterschiedliche Gesichter zeigt.

Klar sei, dass die Magdeburger eine Spitzenausbildung hätten und auf dem Spielfeld ein sehr hohes Tempo an den Tag legen könnten. "Genau das müssen wir unterbinden. Wir müssen das Tempo aus ihrem Spiel, dem Umkehrspiel, herausnehmen. Das hat aber nichts mit einer Tempoverschleppung zu tun", sagt Christian Pahl. Den Positionsangriff des Gastgebers, glaubt er, könne der OHC kontrollieren, wenn die Abwehr sehr kompakt stehe. Das sei Grundvoraussetzung, um überhaupt eine Chance zu haben. Die Magdeburger hätten mit Dannenberg (RL) und Bransch (RR) zwei gefährliche Halbspieler, zudem zwei überdurchschnittliche Kreisspieler (Justin Kurch bekam gerade erst einen Profivertrag beim Zweitligisten Coburg). "Wenn der SCM eine gute Tagesform hat, kann er jeden schlagen", ist sich Christian Pahl sicher.

Sicher ist er auch, dass - entgegen aller Hoffnungen - von den verletzten Spielern vorerst niemand zurück ins Team kommt; weder Dominic Kehl noch Julius Porath; Paul Otto auch noch nicht. Das macht es für das Trainerteam insgesamt nicht leichter. Aber die Ansage des OHC-Coach ist klar: "Wir wollen den Magdeburgern alles abverlangen."

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