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Krimi im Derby ohne Happy End

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Nur noch 15 Sekunden standen auf der Hallenuhr, als sich im finalen Angriff der zuvor bärenstarke Routinier David Kreckler durchtankte, aber mit seinem Wurf nur den Pfosten traf.

Damit war die ebenso bittere, wie unverdiente 31:33 (14:16)-Heimniederlage der Bergischen Panther im Derby gegen Longericher SC vor 100 coronabeschränkten Zuschauern in der Hilgener Max-Siebold-Halle besiegelt.

Entsprechend groß war der Frust bei den Gastgebern. „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir hatten eine schwere Woche mit einigen angeschlagenen Spielern. Heute haben sich alle zerrissen, leider haben Kleinigkeiten gefehlt, dazu hatten wir in einigen Situationen kein Glück“, resümierte Panther-Trainer Marcel Mutz.

Der Gast war früher wach, spielte solide seinen Stiefel herunter und profitiere zudem von zahlreichen einfachen Fehlern der Hausherren. Die Folge war ein 8:6 (14.) für Longerich, das sich auch nach der roten Karte gegen Daniel Koenen gegen Simon Schlösser (15.) nicht aus der Ruhe bringen ließ. Im Gegenteil, die Panther gerieten sogar beim 7:11 (23.), 9:13 (25.) und 12:16 (29.) noch weiter ins Hintertreffen. Wichtig, Schlösser und Moritz Görgen sorgten mit einem Doppelschlag (30.) für den 14:16-Anschluss.

Dies war das Startsignal für eine tolle Aufholjagd. Einer der Protagonisten war Kreckler. Der Spielertrainer der Zweiten ersetze im rechten Rückraum den kräftemässig abbauenden Simon Wolter und glänzte als Torschütze und Anspieler. Dazu agierte Mutz mit einem er verschobenen 5:1-Deckung gegen den linken Rückraum der Longericher. Das zeigte Wirkung, denn über 20:20 (38.) führten die Bergischen plötzlich 24:21 (41.) und 25:22 (43.) schienen auf dem Weg zum Sieg. Eine 4:6-Unterzahl und die 7:6-Variante der Kölner brachte die dann wiederum heran. Nach 26:26 (48.), 27:27 (50.) und 28:28 (52.) begann eine packende Schlussphase, in der das Pendel zu beiden Seiten hätte ausschlagen können. Dort hatte zwar Longerich zunächst nochmal die Nase mit 32:30 (58.) vorne, dich nochmal kamen die Panther zurück, bis zum letzten Wurf von Kreckler.

Bergische Panther: Eigenbrod, Conzen – Reinarz (7/2), Görgens (7), Elverfeld, Schlösser (7), Blum, Korbmacher, Weiß, Padeken, Ueberholz (3), Jesussek, Wolter (3), Kreckler (4).

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