Hagen verliert auswärts

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3.Liga Nord-West
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Mit einem Durchschnittsalter von 22 Jahren und insgesamt fünf A-Jugendlichen reiste die Eintracht zum Duell der beiden Absteiger. Am Ende zog die Eintracht den Kürzeren und musste sich mit 32:29 geschlagen geben.

Die Mannschaft von Trainer Stefan Neff konnte die vielen Verletzten nicht gleichmäßig ersetzen und der Gastgeber holte sich verdientermaßen die zwei Punkte.

Früh zeichnete sich ab, dass hier zwei Mannschaften aufeinandertreffen, die ihr Heil in der Defensive suchten. Der VfL präsentierte sich zunächst sehr aggressiv in der Abwehr und ließ sehr wenig zu. Angetrieben von einem stark aufspielendem Kim Voss-Fels bestimmte man in der ersten Viertelstunde das Spiel und lag mit 4:6 in Führung. Die Vikings bissen sich aber ins Spiel und versuchten vermehrt, über lang ausgespielte Angriffe mehr Ruhe in ihre Angriffsreihen zu bekommen. Die Gastgeber drehten das Spiel und konnten das Ergebnis über 12:9 (26.) auf 14:12 zur Halbzeit ausbauen.

Doch je länger das Spiel andauerte, desto unsicherer wurde die Eintracht-Abwehr. Weil auch beide Torhüter keinen guten Tag erwischten, liefen die Grün-Gelben dem Rückstand die komplette zweite Halbzeit hinterher. Voss-Fels konnte zwar in der 44. Minute nochmal auf 19:18 verkürzen, doch der anschließende Ballgewinn wurde leichtfertig hergeschenkt und der HC zog wieder auf zwei Tore davon. Neff setzte in dieser Phase auf den A-Jugendlichen Niko Bratzke, der das Spiel auf der Rückraummitte gut an sich zog, vier Treffer erzielte und damit auch seinen Trainer beeindruckte: ,,Niko war heute unser bester Mann, das sollte den gestandenen Spielern einen Denkanstoß geben”, so Neff. Durch Eberleins Treffer zum 27:23 in der 54. Minute trotz Überzahl war das Spiel entschieden und die Vikings ließen sich zurecht für eine engagierte Leistung von ihren Zuschauern feiern. ,,Es hat einfach nicht gereicht, 32 Gegentore sind zu viele um auswärts zu gewinnen. Bei fünf Verletzten ist der Aderlass auch einfach da, dass am Ende die Kraft fehlt so ein Spiel noch zu drehen”, resümiert der VfL-Trainer nach dem Spiel, der seiner Mannschaft aber keinen Vorwurf machen möchte, was den Einsatz anging.

Weiter geht es nächste Woche mit einem weiteren Auswärtsspiel gegen die Bergischen Panther.

Eintracht: Mahncke, Desrüsse, Brand (2), Bürgin (3), Beemsterboer, Funke (1), Pröhl (4), Lux (3), Bratzke (4), Voss-Fels (9), Bergner (2), Ingwald, Kister, Klein, Toromanovic (1)

 

 

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