Spenge beherrscht die Bergischen Panther

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3.Liga Nord-West
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Der TuS siegt im letzten Spiel der Hinrunde gegen die Bergischen Panther deutlich mit 33:22 (17:11) Toren und klettert in der Tabelle der 3. Liga vorerst auf den zweiten Tabellenplatz. Das am Ende ein so deutlicher Heimsieg herausspringen würde, damit hatte im Vorfeld niemand gerechnet.

Immerhin rangieren die Panther in der Tabelle auf dem sechsten Rang und bekanntlich waren die Heimpartien der letzten Jahre gegen die HSG immer hart umkämpfte Begegnungen. Heiko Holtmann: Aus der Vergangenheit wussten wir, dass sich mein Trainerkollege Marcel Mutz immer einige taktischen Kniffe einfallen lässt. Heute waren wir auf alle Eventualitäten bestens eingestellt – ich bin sehr zufrieden mit dem Verlauf der Partie.

Den Gästen aus dem Bergischen war es in der gesamten Partie nur ein einziges Mal vergönnt, beim 1:1einen Ausgleich gegen den TuS zu erzielen. Danach setzte sich unser Team gleich auf 6:1 ab und ließ auch in der Folge keinen geringeren Toreabstand als drei Zähler zu. Unseren Gästen fehlten allerdings verletzungsbedingt drei wichtige Akteure und so war die HSG mit einem Minikader angereist. Bis auf Sebastian Reinsch (Muskelfaserriss) und den Langzeitverletzten René Wolff und Leon Prüßner, hatte unser Trainerteam einen 15-Mann-Kader zu Verfügung. Die Taktik, mit einer schnellen, beweglichen 3:2:1 Deckung und schnell vorgetragenen Angriffen die Panther in Bewegung zu halten, ging in den ersten 30 Minuten voll auf. Die HSG fand wenig Mittel, den Abwehrblock des TuS zu überwinden – zudem hatte der TuS mit Bastian Räber einen Torhüter zwischen den Pfosten, der bestens aufgelegt war und in den ersten Halbzeit gleich mit 10 gehaltenen Bällen aufwarten konnte. Die deutliche 17:11 Pausenführung entsprach auch in der Höhe dem Spielverlauf.

Das sich das Blatt für die Bergischen Panther nach dem Seitenwechsel noch einmal wenden sollte, damit hatte wohl in der Spenger Sporthalle keiner wirklich gerechnet. Zu sicher und abgeklärt präsentierte sich unser Team, zog auch weiterhin den Match-Plan konsequent durch und baute die Führung bis zur 45. Minute auf ein 25:17 aus. Mit einer komfortablen 29:20 Führung im Rücken, wurde auf Spenger Seite nun durchgewechselt. So erhielt auch Philip Richter, aus der Zwoten für den verletzten Sebastian Reinsch in den Kader gerückt, seinen Einsatz und bedankte sich prompt unter großem Jubel der Halle mit einem blitzsauberen Tor von Außen. Der Verlauf der letzten zehn Minuten glich dann auch eher einem Freundschaftsspiel, das schließlich unter guter Schiedsrichterführung beim Stand von 33:22 sein Ende fand. Heiko Holtmann abschließend: Ich habe heute nix zu meckern – unsere Taktik hat über 60 Minuten funktioniert und mit zwei sehr guten Torwartleistungen von Basti und Kevin haben wir das Spiel wirklich verdient gewonnen.

In der nächsten Woche kommt es dann zum ersten Spiel der Rückrunde, gleich wieder mit einem Heimspiel gegen den VfL Gummersbach II – dann gilt es, den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen.

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