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Kein Triumph im Super Cup

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

1.Bundesliga
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Diesmal hat es für einen Erfolg beim Pixum Super Cup nicht gereicht. Die SG Flensburg-Handewitt verlor mit 24:28 (13:14) gegen den THW Kiel, bot dabei aber eine ansprechende Leistung. Das Wichtigste: Der deutsche Vereinshandball ist wieder präsent.

Voll auf der Höhe war auf Anhieb Keeper Benjamin Buric, dem ein gewisser Paris-Schwung anzumerken war. Gøran Søgard fand die Lücke in der THW-Deckung und sauste durch zum 3:2 für die SG. Dann schlichen sich Fehler im Aufbau ein, die Kieler antworteten zum 5:3. Gøran Søgard wurde am Oberschenkel behandelt und schritt in die Kabine. Wohl nur muskuläre Probleme. Für ihn kam Mads Mensah Larsen. Dieser traf zum 6:5-Anschluss. Lasse Svan aus spitzem Winkel, Hampus Wanne per Gegenstoß – beim 7:8 lag die SG wieder vorn. Nachdem der Machulla-Truppe ein Wechselfehler unterlaufen war, standen im Rückraum alle drei Neuzugänge. Franz Semper und Lasse Møller erzielten die nächsten Treffer. Ärgerlich, dass Sander Sagosen praktisch mit der Halbzeit-Sirene den 14:13-Pausenstand markierte.

THW-Neuzugang Sander Sagosen kam nun immer mehr zur Geltung. Einen Konter vollendete Hampus Wanne zum 16:15, doch der Rückstand wuchs schnell wieder auf drei Treffer an. Kurz darauf agierte Lasse Møller als Spitze einer 5:1-Deckung. Die SG blieb dran. Jim Gottfridsson und Lasse Møller verkürzten wieder auf zwei Tore. Der dänische Neuzugang besorgte mit einem dynamischen Auftritt auch das 22:21. Es wurde noch einmal richtig eng. Allerdings entwich die Spannung schnell wieder, als die nächsten drei THW-Angriffe stachen. Leider konnte die SG nicht erneut in der Schlussphase die entscheidenden Akzente setzten. Enttäuscht hat sie aber ganz gewiss nicht. Nach der Siegerehrung ging es direkt zum Flughafen Köln-Bonn, um nach Sonderborg zurückzufliegen.

THW Kiel – SG Flensburg-Handewitt 28:24 (14:13)

THW Kiel: Quenstedt (12/1 Paraden) - Duvnjak (2), Sagosen (7), Reinkind (1), Landin (4), Weinhold (1), Wiencek (2), Ekberg (7/4), Zarabec (3), Horak, Pekeler (1)

SG Flensburg-Handewitt: Buric (13 Paraden), Bergerud (bei einem 7m) – Hald, Svan (4), Wanne (4), Steinhauser, Mensah (2), Søgard (2), Gottfridsson (1), Semper (3), Pelko (3), Møller (5), Rød

Schiedsrichter: Baumgart/Wild (Altenheim/Elgersweier); Zeitstrafen: 2:4 Minuten (Duvnjak 2 – Hald 2, Gottfridsson 2); Siebenmeter: 4/4:1/0 (Quenstedt hält gegen Wanne); Zuschauer: 2100

Spielverlauf: 1:1 (2.), 2:3 (5.), 5:3 (8.), 6:4 (11.), 7:5 (11.), 7:8 (15.), 9:9 (20.), 11:10 (25.), 12:12 (27.), 13:13 (28.) – 16:13 (34.), 16:15 (35.), 18:15 (38.), 19:17 (41.), 21:18 (45.), 22:19 (47.), 22:21 (52.), 25:21 (56.), 26:22 (56.), 28:23 (58.)

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