Kurz befragt: Torhütertalent Lasse Ludwig

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Seit wenigen Wochen ist die A-Jugend der Füchse Berlin Deutscher Meister. Nachdem die Saison aufgrund der Corona-Pandemie nicht zu Ende geführt werden konnte, erklärte der DHB die Jungfüchse gemeinsam mit der SG Flensburg-Handewitt zum Meister.

Dazu gehört auch Torhütertalent Lasse Ludwig. Im Interview erzählt der Jungfuchs unter anderem über das Erlebnis Bundesliga im Fuchsbau und die Zusammenarbeit mit Vereinslegende Petr Stochl.

Du kamst mit nur 15 Jahren aus Baden-Württemberg nach Berlin. Wie war das für dich und waren die Überlegungen lange und intensiv bis du dich zu diesem Schritt entschlossen hast?

Ich war damals beim Probetraining in Berlin und habe im Anschluss daran direkt gesagt bekommen, dass für mich ein Platz zur Verfügung stünde. Zuhause habe ich dann mit meiner Familie gesprochen und innerhalb von einer Woche entschieden nach Berlin zu gehen, um die Chance professionell Handball zu spielen zu nutzen.

Rund zwei Jahre später bist du nun Deutscher A-Jugendmeister. Obwohl die Saison nicht zu Ende gespielt wurde galtet ihr zum Abbruch mit null Verlustpunkten als Topfavorit. Was zeichnet euch aus?

Ich glaube wir besitzen eine hohe individuelle Klasse. Es sagt schon viel aus, dass wir sieben Nationalspieler in unseren Reihen haben. Hinzu kommt, dass wir über die Zeit hier eine Eingespieltheit und Teamchemie entwickelt haben, die viel Freude macht. Bei uns verstehen sich alle untereinander wirklich richtig gut.

Aber nicht nur in der A-Jugend geht es steil nach oben für dich. Im Dezember warst du beim Heimsieg gegen den SC DHfK Leipzig erstmals im Bundesligakader. Wie hast du den Tag empfunden?

Das war unglaublich für mich. Definitiv der Höhepunkt meiner noch jungen Karriere. Es war ein schönes Gefühl im ausverkauften Fuchsbau mit dabei zu sein und mit den Profis diesen Moment zu erleben. Ich bin mir sicher, dass diese Erfahrung, auch wenn ich nicht zum Einsatz kam, Gold wert sein wird.

Doch mit diesem einen Bundesligaeinsatz gibst du dich sicherlich nicht zufrieden. Du hast in deiner Zeit in Berlin den Sprung in die Nationalmannschaft geschafft und trainierst auch immer wieder mit Vereinslegende Petr Stochl zusammen. Wie sieht es aus, wenn ein junger Torhüter, der bereits eine solche Qualität wie du besitzt, trainiert?

Ich denke man muss immer aus seiner Komfortzone heraus. Dabei hilft mir Petr Stochl immer wieder. Ich kommuniziere oft mit ihm und diese Unterstützung, die ich durch seine Erfahrung bekomme, ist sehr wichtig. Zudem schaue ich immer Video, um stetig an mir und meinen Bewegungen arbeiten zu können. Das Gesamtpaket hier in Berlin ist optimal, um voranzukommen. Neben den perfekten Trainingsmöglichkeiten stehen uns auch die Physiotherapeuten ständig zur Verfügung, sodass wir auch in den Bereichen Regeneration und Prävention beste Voraussetzungen erhalten.

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