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Löwen spielen um den dritten Platz

1.Bundesliga
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Der Bergische HC hat sich im Halbfinale des Spielo-Cups in Lübbecke gegen die Niederlage gewehrt. Nach Yannick Fraatz' Ausgleich zum 27:27 kurz vor Schluss wackelte GWD Minden, zog aber doch noch mit 29:28 (14:11) ins Finale gegen Leipzig ein.

Die Löwen treffen am Samstag um 17 Uhr im Spiel um Platz drei auf den TuS N-Lübbecke.

Den besseren Start in die Partie erwischte GWD. Die Bergischen erlaubten sich einige technische Fehler und verloren den Ball zudem oft an die aufmerksame Mindener Deckung. Die Gegenstöße nutzten die Ostwestfalen aber nicht nur konsequent. BHC-Keeper Tomas Mrkva hielt drei Mal in Folge gegen den völlig frei abschließenden Kevin Gulliksen und sorgte so für dessen frühe Auswechslung. Erst kurz vor der Pause schlugen die Mindener aus ihren Vorteilen Profit und gingen mit 14:11 in die Halbzeit.
"Minden war von Anfang an ein bisschen mehr im Bundesliga-Spielmodus", fand BHC-Coach Sebastian Hinze. "Bei uns hat das etwas gedauert." In den zweiten 30 Minuten waren die Bergischen aber deutlich mehr auf der Höhe. Zwar passieren immer noch technische Fehler, doch die Verluste durch Fehlpässe wurden weniger. Durch Tore von Maciej Majdzinski, Lukas Stutzke und David Schmidt kamen die Gäste wieder heran. Es dauerte aber bis zur heißen Phase, ehe Fraatz das 27:27 markierte.

Im nächsten Angriff stoppten die Löwen die Mindener nicht, so dass sie erneut unter Zugzwang standen. Schmidt nahm sich den Wurf, doch Carsten Lichtlein hielt und verschaffte seinem Team damit den entscheidenden Vorteil. Minden stellte auf 29:27, Max Darj glich eine Minute vor Schluss noch einmal aus. Tatsächlich eroberten die Bergischen die Kugel erneut und hatten noch etwa 15 Sekunden für den Ausgleich. GWD gelang es aber, Schmidt zu stoppen und im Anschluss auch Linus Arnesson an einem gescheiten Abschluss zu hindern. Der letzte direkte Freiwurf von Alexander Weck fand knapp nicht sein Ziel.

"Die zweite Halbzeit war deutlich besser als die erste", analysierte Hinze. "Leider hatten wir insgesamt zu viele Ballverluste. Die Abwehrarbeit war grundsätzlich positiv, wenn man von der Verteidigung der Kreis-Pässe absieht. Richtig gut hat mir in der zweiten Halbzeit unsere offensive 3:2:1-Abwehrvariante gefallen." Positiv bewertete der Coach auch die gewonnene Erfahrung für Tom Kare Nikolaisen und Tom Bergner. "Das Spiel hatte Bundesliga-Niveau. Und daran wollen wir sie ja gewöhnen."

Es fehlten erneut die angeschlagenen Christopher Rudeck, Csaba Szücs und Daniel Fontaine. Die drei dürften auch im Spiel um den dritten Rang am Samstag noch nicht dabei sein.

Bergischer HC: Mrkva, Klama; Boomhouwer (4), Damm (3), Gutbrod (2), Stutzke (3), Weck, Arnesson (1), Babak (1), Schmidt (3), Majdzinski (3), Johannsson, Gunnarsson (3), Fraatz (3), Darj (2), Bergner, Nikolaisen.

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