Niederlage beim Rekordmeister

Foto: Lächler

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Die TSV Hannover-Burgdorf hat beim THW Kiel die zweite Saisonniederlage hinnehmen müssen. Beim 32:23 (17:12) standen DIE RECKEN von Beginn an auf verlorenem Posten und mussten früh erkennen, dass der THW Kiel am heutigen Tag die bessere Mannschaft war.

„Kiel hat sehr stark gespielt, während wir nicht unseren besten Tag erwischt haben. Damit kann man beim Rekordmeister natürlich nicht für Punkte in Frage kommen“, analysierte der sportliche Leiter Sven-Sören Christophersen.

Die TSV Hannover-Burgdorf erwischte beim THW Kiel einen schlechten Start. Die Gastgeber agierten deutlich aggressiver und entschlossener, während DIE RECKEN die letzte Entschlossenheit vermissen ließen. Somit gerieten die Niedersachsen früh mit 7:2 in Rückstand, was vor allem auch daran lag, dass die Kieler Rückraumspieler Nikola Bylik und Harald Reinkind nach Belieben schalten und walten konnten.

Carlos Ortega musste früh eine Auszeit nehmen und verlangte von seinen Spielern eine deutlich bessere Körpersprache und mehr Zug zum Tor. Zudem änderte der Spanier das Abwehrsystem und versuchte fortan mit einer offensiveren 5:1 Variante zum Erfolg zu kommen. Es blieb aber zunächst dabei, die Niedersachsen kamen hinten zumeist einen Schritt zu spät, steigerten sich aber im gebundenen Angriffsspiel und konnten den Rückstand dadurch bis Mitte der ersten Halbzeit beim 10:6 (16.) im Rahmen halten.

In der Folge drückte der THW Kiel aber weiter aufs Gaspedal und die Niedersachsen konnten das hohe Tempo nicht mitgehen. Zudem fanden DIE RECKEN immer wieder ihren Meister in Kiels Schlussmann Niklas Landin, so dass die Gastgeber auf 17:8 (25.) davonziehen konnten. DIE RECKEN taten sich im aufgebauten Angriff sehr schwer und konnten die bewegliche Abwehr der Gastgeber nicht auseinanderspielen. Folgerichtig versuchte es Ortega fortan mit dem siebten Feldspieler. Diese Maßnahme brachte die gewünschte Besserung, so dass die Niedersachsen bis zum 17:12 Halbzeitstand deutlich Ergebniskosmetik betreiben konnten.

Den Schwung der letzten Minuten im ersten Spielabschnitt konnten DIE RECKEN aber nicht mit in die zweite Spielhälfte retten. Die Niedersachsen leisteten sich sieben torlose Minuten und ließen den THW Kiel endgültig auf und davon ziehen. Beim 25:14 drohten die Ortega-Schützlinge komplett unter die Räder zu kommen, doch die Moral stimmte.

Die Niedersachsen ließen sich in der Folge nicht hängen, sondern konnten den Rückstand beim 28:21 nochmal auf sieben Tore verkürzen. Am Ende setzte sich der Rekordmeister aber verdient mit 32:23 durch und DIE RECKEN müssen die Tabellenführung an die SG Flensburg-Handewitt abgeben. „Kiel war heute top da und hat uns unsere Grenzen klar aufgezeigt. Wir haben nicht die Qualität gehabt, um hier zu bestehen“, erklärte Christophersen.

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