Mazedonischer Nationalspieler wechselt

Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

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Damit hat nun wahrlich keiner gerechnet. Zwei Tage vor dem ersten Saisonspiel teilte HBW-Geschäftsführer Wolfgang Strobel mit, dass ab sofort der mazedonische Nationalspieler Filip Taleski für die Gallier spielen wird.

Der 23-jährige Rückraumspieler wechselt von den Rhein-Neckar Löwen zum HBW und erhält bei den Schwaben einen Vertrag für diese Saison.

„Das hat nichts mit dem Pokalwochenende zu tun, ist auch keine ad-hoc Entscheidung der letzten Stunden“, erklärt Strobel, dass er mit Filip, seinem Berater und den Rhein-Neckar Löwen schon seit längerem in Kontakt steht. „Als klar war, dass er nach der Verpflichtung von Romain Lagarde bei den Löwen keine Zukunft hat, haben wir die Gespräche intensiviert und konnten sie jetzt erfolgreich abschließen. Ohne die Unterstützung der Löwen und hier gilt mein besonderer Dank Geschäftsführerin Jennifer Kettemann und dem Sportlichen Leiter Oliver Roggisch, wäre der Transfer für uns nicht machbar gewesen“, freut sich Strobel, dass mit Taleski ab sofort eines der größten Talente im europäischen Handball im Kader der Gallier steht.

Handball spielen hat der Balinger Neuzugang bei seinem Heimatclub RK Metalurg Skopje gelernt. Bereits mit 21 Jahren wurde er bei dem Champions League-Teilnehmer zum Mannschaftskapitän gewählt. In der Winterpause 2016/2017 wechselt er zu den Rhein-Neckar Löwen, wo er langsam an die Bundesliga herangeführt wurde. Für Furore sorgte Taleski bei der Euro 2018, als er bei den überraschend erfolgreich auftretenden Mazedoniern als Führungsspieler, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr glänzte – unter anderem auch im direkten Duell mit Deutschland.

„Ich bin sehr glücklich darüber, dass sich Filip dazu entschieden hat, seine Karriere bei uns fortzusetzen“, freut sich HBW-Trainer Jens Bürkle über die markante Verstärkung im linken Rückraum. Vor allem in der Nationalmannschaft habe Taleski sein außergewöhnliches Talent unter Beweis gestellt. „Er wird in unserer Mannschaft ein wichtiger Baustein sein und für die notwendige Torgefahr aus dem Rückraum sorgen, die uns bisher noch etwas gefehlt hat“, ist Bürkle sicher, dass der 23-jährige mit seiner Wurfkraft und seiner Größe von über zwei Meter eine ideale Ergänzung für die Mannschaft der Gallier sein wird.

„Ich freue mich unheimlich endlich wieder spielen zu können. Für den HBW habe ich mich entschieden, weil ich die Chance sehe, viele Spielanteile zu bekommen. Ich habe mich im Vorfeld auch bei Vladan Lipovina erkundig und über die Mannschaft, den Trainer und das ganze Umfeld nur Positives gehört“, wechselt der mazedonische Nationalspieler mit einer hoch motivierten Einstellung von Baden nach Württemberg.

Foto: Filip Taleski hier noch im Trikot der Löwen

 

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