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Großer Kampf wird nicht belohnt

2.Bundesliga
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Der TV Hüttenberg nutzt den letzten Test gegen den TuS Ferndorf und kann trotz einer 30:31-Niederlage gestärkt in das erste Saisonspiel am 02. Oktober gehen, wenn es in der Rittal Arena gegen den Wilhelmshavener HV (Anpfiff: 19.30 Uhr) um Punkte geht.

Aus personeller Sicht reiste das Team von Trainer Frederick Griesbach nicht in Bestbesetzung gen Kreuztal, wo der TuS seine Heimspiele austrägt. Mit Stefan Kneer, Dieudonné Mubenzem, Niko Weber und Moritz Zörb fehlten gleich vier arrivierte Kräfte, die es zu ersetzen galt. Vor den knapp 80 Zuschauern eröffnete sich von Beginn an ein offener Schlagabtausch, bei dem die Gastgeber nach 12 Minuten mit 6:5 die Nase vorn hatten. Es folgte eine schwächere Phase des TVH, in der zu unvorbereitete und überhastete Würfe nicht ihr Ziel trafen und Ferndorf sich somit auf 9:5 freischwamm. Aufseiten der Heimsieben war Rückraum-Talent Torben Matzken in der ersten Hälfte nicht zu halten, während bei den Hüttenbergern Merlin Fuß eine starke Leistung ablieferte. Bis zur Halbzeitsirene fand die junge Griesbach-Sieben wieder zu ihrem Spiel zurück, sodass zur Hälfte ein 15:12 aus Sicht der Heimherren aufleuchtete.

Nach dem Seitenwechsel sollte sich das Bild zunächst nicht ändern. Die Heimmannschaft konnte die Drei-Tore-Führung aufrechterhalten, was besonders am sehr gut aufgelegten TuS-Schlussmann Marin Durica lag, der am Ende 13 Paraden verbuchen konnte. Beim TVH fand Spielmacher Hendrik Schreiber nach Wiederanpfiff besser in die Begegnung, was seinen Farben spürbar guttat, sodass der Rückstand auf 23:25 schrumpfte. Wie schon im ersten Durchgang erlaubten sich Klein, Weber und Co. jedoch eine kurze Schwächephase, die der TuS Ferndorf wieder zu nutzen wusste. Mit einem starken Umschaltverhalten zogen die Mannen um Kapitän und Ex-Hüttenberger Jonas Faulenbach nach 52 Minuten auf 29:23 davon, jedoch sollte das noch nicht die Vorentscheidung gewesen sein. Griesbach reagierte mit einer Auszeit und stellte seine Schützlinge neu ein, was seine Wirkung nicht verfehlen sollte. Angetrieben von einer kämpferischen Moral zauberte der TVH nach einem 25:30-Rückstand einen 4:0-Lauf auf das Parkett, sodass die Partie in der Schlussphase zu kippen schien. Im letzten Angriff der Ferndorfer fanden diese aber den Weg über den körperlich überlegenen Kreisläufer Thomas Rink, der 20 Sekunden vor dem Ende das entscheidende 31:29 markierte. Resümierend kann man viele positive Aspekte aus dieser Partie ziehen, die Mut machen für den Saisonauftakt kommende Woche.

TVH: Plaue (60 Minuten/9 Paraden), Böhne; Schreiber (7), Fuß (6), Weber (6), Reichl (3), Hübscher (3/3), Rompf (2), Fujita (2), Klein (1), Schwarz, Opitz, Theiß, Jockel, Hahn.

Stimmen zum Spiel

Frederick Griesbach: Guter Test zum Abschluss der Vorbereitung und noch mal gute Moral gezeigt gegen Ende. Wir wissen, an was wir weiterarbeiten müssen und freuen uns jetzt auf den Saisonstart nächste Woche.

Ian Weber: Im Großen und Ganzen können wir zufrieden sein mit diesem Spiel. Wir wissen aber auch, dass wir die technischen Fehler reduzieren und noch effektiver im Abschluss werden müssen. Wir haben aber alles reingeworfen und bis zum Ende gekämpft und zum Schluss ist es vielleicht auch eine kleine Kraftfrage. Noch schaffen wir es nicht mit diesem jungen Team über die kompletten 60 Minuten das hohe Level zu halten, aber da heißt es, in der letzten Woche nochmal den Feinschliff zu bekommen.

Christian Rompf: Wir haben eine gute Halbzeit gespielt mit viel Tempo und Durchschlagskraft aus dem Rückraum. Zudem haben wir eine starke Moral bewiesen nach einem Fünf-Tore-Rückstand. Jeder hat aber auch gesehen, dass er am ersten Spiel gegen Wilhelmshaven noch etwas draufpacken kann.

Tobias Hahn: Insgesamt war es in Ordnung. Wir hatten ein-zwei Phasen im Spiel, in denen wir fahrlässig agieren und dementsprechend einfache Gegentreffer kassieren. In der Abwehr können wir uns noch steigern, indem wir mehr noch mehr zusammenarbeiten und Emotionen hereinbringen. Im Angriff müssen wir noch ein bisschen ruhiger werden. Das Spiel hat aber auch gezeigt, dass wir in kurzer Zeit richtig gut sein und einen Rückstand aufholen können. Am kommenden Freitag machen wir es noch besser und dann werden wir auch siegen.

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