Runarsson geht - Andersson kommt

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Der VfL Lübeck-Schwartau wird den im Sommer auslaufenden Vertrag von Sigtryggur Daði Runarsson nicht verlängern. Der Isländer verlässt den VfL nach zwei Jahren am Ende der Saison.

VfL-Geschäftsführer Daniel Pankofer sagt: „Es tut mit leid für Daði Runarsson, dass wir ihm keinen neuen Vertrag anbieten können, aber wir wollen uns weiterentwickeln und stellen uns auf der zentralen Position im Rückraum zukünftig anders auf. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass er uns in dieser Saison mit seinen Fähigkeiten noch helfen wird.“ Der 23-Jährige Spielmacher wechselte vor der Saison 2018/19 vom HBW Balingen-Weilstetten nach Lübeck, absolvierte bisher 46 Spiele im Trikot des VfL und erzielte 81 Tore.

Daði Runarsson sagt: „Natürlich werde ich die Mannschaft und das Umfeld hier vermissen. Ich habe mich hier sehr wohl gefühlt. Zusammen mit der Mannschaft werde ich bis zum Ende der Saison weiterhin 100 Prozent geben.“ Der VfL Lübeck-Schwartau bedankt sich schon jetzt für den großen Einsatz von Daði Runarsson in den vergangenen zwei Jahren und wünscht alles Gute für die sportliche und private Zukunft.

VfL verpflichtet Julius Andersson

Der VfL Lübeck-Schwartau treibt die personellen Planungen für den Kader der kommenden Saison weiter voran und verstärkt sich mit Julius Lindskog-Andersson. Der 25-jährige Spielmacher wechselt vom TuS Ferndorf zum VfL und erhält einen Zweijahresvertrag.

VfL-Geschäftsführer Daniel Pankofer ist überzeugt von Anderssons Qualitäten: „Er ist ein sehr dynamischer und spielstarker Mittelmann, er ist zudem sehr torgefährlich. Ich bin froh, dass wir ihn von unserem Konzept überzeugen konnten und bin mir sicher, dass er uns viel Freude bereiten wird.“ In 21 Spielen in der aktuellen Spielzeit erzielte Andersson bisher 116 Tore und ist damit Ferndorfs erfolgreichster Torschütze. Julius Andersson spielt bereits seit der Saison 2017/18 in Deutschland. Vom norwegischen Erstligisten Fyllingen Bergen wechselte der Schwede zur HG Saarlouis. Im Sommer 2018 zog es den zentralen Rückraumspieler zum TuS Ferndorf.

VfL-Trainer Piotr Przybecki sieht in Andersson viel Potential: „Julius Andersson ist ein sehr explosiver Spieler, der immer den Abschluss sucht, aber auch ein sehr gutes Auge für seine Nebenleute hat. Er spielt mit viel Tempo, ist stark im Eins-gegen-Eins und wird uns mit seinen Qualitäten verstärken.“ Schon die ersten zehn Jahre seiner Kindheit verbrachte der Rechtshänder in Deutschland, wo sein Vater Robert in der Handball-Bundesliga für den TSV Bayer Dormagen, die HSG Nordhorn-Lingen und den TuS N-Lübbecke spielte.

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