TUSEM mit Heimsieg

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2.Bundesliga
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Der TUSEM Essen hat das Heimspiel gegen den TuS Ferndorf gewonnen. Im vorletzten Heimspiel dieser Saison in der 2. Handball-Bundesliga setzte sich die Mannschaft von Trainer Jaron Siewert mit 32:29 (17:13) durch.

Die deutliche Niederlage beim Spitzenreiter HBW Balingen-Weilstetten hatte in den Tagen danach Spuren hinterlassen beim TUSEM. Allerdings waren die Jungs von der Margarethenhöhe daraufhin fest entschlossen im Heimspiel gegen den TuS Ferndorf eine Reaktion zu zeigen. Doch vor dem Duell mit dem Tabellennachbarn mussten die Essener noch zwei Rückschläge einstecken. Denn Malte Seidel und Noah Beyer verletzten sich im Abschlusstraining, standen daher nicht zur Verfügung. Ernstere Verletzungen sind es wohl nicht. Auch Jonas Ellwanger musste passen, der Kapitän wird am Ellbogen operiert.

Dementsprechend startete der TUSEM etwas ersatzgeschwächt in die Begegnung, was man ihm aber nicht anmerkte. Beide Mannschaften begannen munter und boten den 2031 Fans in der Arena „Am Hallo" ein torreiches Spiel. Die Hausherren bekamen das Spiel recht schnell in den Griff und konnten sich eine Führung erarbeiten. Auch dank der Treffer von Lucas Firnhaber und Tom Skroblien, die teilweise sehr sehenswert einnetzten. Aber auch die Gäste blieben gefährlich und ließen nicht locker. In erster Linie war es Julius Andersson, der immer wieder durchbrach und Tore erzielen konnte. Allerdings erlaubte sich der TuS Ferndorf den einen oder anderen Fehler zu viel, weshalb der TUSEM mit einer 17:13-Führung in die Pause gehen konnte.

Eigentlich schien dieser Vorsprung komfortabel, doch kurz nach dem Seitenwechsel verloren die Gastgeber den Faden. Nach dem 20:15 (35.) stand es plötzlich 20:20 (40.). Spätestens jetzt war der Kampfgeist bei den Essenern geweckt, die sich nun wieder steigerten. Sie fanden ein Mittel gegen die offensivere Deckung der Siegerländer, dennoch blieb es spannend. In der Schlussphase leistete sich der TuS Ferndorf die eine oder andere Zeitstrafe zu viel, was der TUSEM für sich nutzen konnte. Dennis Szczesny mit Kraft oder Tim Zechel mit cleverem Stellungsspiel am Kreis brachten ihre Mannschaft letztendlich vorentscheidend in Front, was die Gäste nun nicht mehr aufholen konnten. Am Ende stand ein umkämpfter, aber verdienter 32:29-Sieg für die Hausherren zu Buche.

„Eigentlich hatten wir das Spiel komplett unter Kontrolle, aber zu Beginn der zweiten Halbzeit kriegen wir ärgerliche Tore und wir haben uns gegen deren offensive Abwehr nicht so gut angestellt. Hinten raus waren wir zum Glück immer am Drücker und haben in der wichtigen Phase die Überzahl geholt. Wir hatten ziemlichen Zug und konnten, trotz einiger Ausfälle, doch noch den einen oder anderen ins Spiel bringen und den anderen Pausen gönnen. Das hat auch geholfen. Wir haben zwei Punkte gegen den Tabellennachbarn geholt und das zählt in der jetzigen Phase der Saison", sagte TUSEM-Trainer Jaron Siewert.

Auch Rückraumspieler Lucas Firnhaber, der mit seinen sieben Treffern einen großen Anteil am Sieg hatte, war recht glücklich: „Ich glaube, dass uns Ferndorf mit der offensiven Deckung vor einige Aufgaben gestellt hat und wir deswegen etwas zu hektisch geworden sind und erst mal nicht das richtige Mittel gefunden haben. Das hat uns das Leben schwergemacht. Aber dann haben wir gute Möglichkeiten gefunden und uns gute Chancen herausgespielt. Ferndorf hat gut dagegengehalten, aber wir haben lange gut gedeckt und waren über das gesamte Spiel die bessere Mannschaft. Zwei Punkte zu holen ist immer schön."

Für den TUSEM steht nun das letzte Auswärtsspiel der Saison an. Am kommenden Samstag (1. Juni) geht es gegen den ASV Hamm-Westfalen. Anwurf in der Westpress-Arena ist dann um 18 Uhr.

TUSEM Essen – TuS Ferndorf 32:29 (17:13)

TUSEM: Bliß, Borchert; Witzke, Akakpo (1), Szczesny (5), Ridder (2), Müller (2), Firnhaber (7), Klingler (1), Skroblien (7/1), Ingenpaß, Zechel (7).

Ferndorf: Rottschäfer, Hottgenroth; Faulenbach (7), Basic, M.Michel (1), Neitsch (1), Wicklein, Wörner (5), Zerbe (5/3), L.Michel, Schneider (1), Barwitzki (1), Andersson (7/1), Koloper, Müller, Rink (1).

Siebenmeter: 1/1 – 4/4.
Strafminuten: 2 – 10.
Schiedsrichter: L.Müller (Neubrandenburg)/R.Müller (Potsdam).
Zuschauer: 2031.

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