U21: Klare Niederlage gegen Dänemark

Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

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30 Minuten lang auf gleicher Augenhöhe, aber nach 60 Minuten im Pavillon Municipal de Deportes de Pontevedra abgehängt: Das zweite Vorrun-denspiel der U21-Weltmeisterschaft endete für die deutsche Handball-Nationalmannschaft der Jahrgänge 1998 und jünger mit einer deutlichen 25:30 (15:15)-Niederlage gegen Dänemark, das die Gruppe D nun mit 4:0 Punkten anführt.

Das DHB-Team hat dank des Auftakterfolges gegen Argentinien 2:2 Punkte.

Die U21-WM wird nach einem spielfreien Tag am Freitag um 14 Uhr fortgesetzt mit dem Spiel gegen Chile. Dieses wird ab 20.25 Uhr zeitversetzt bei Eurosport übertragen. Eurosport zeigt die Partie Deutschland gegen Chile live ab 13.45 Uhr im Eurosport Player. Weitere Vorrundengegner sind Norwegen (Samstag, 20 Uhr) und Island (Montag, 14 Uhr - jeweils live bei Eurosport). Die ersten vier Teams erreichen das Achtelfinale.

„Wir haben das Spiel gegen eine starke dänische Mannschaft nicht in der Abwehr, sondern in unserem Angriff verloren“, sagte U20/21-Bundestrainer Martin Heuberger nach der Neuauflage der aus deutscher Sicht erfolgreichen WM-Finals von 2009 und 2011. „Wenn wir unsere Chancen nicht nutzen, können wir so ein Spiel auf diesem hohen Niveau einfach nicht gewinnen. In der ersten Halbzeit hatten wir das Tempospiel der Dänen noch gut im Griff, aber dann sind sie nach der Pause weggezogen. Dem Rückstand sind wir ständig hinterhergelaufen. Die Dänen sind einfach cleverer gewesen, waren auf allen Positionen gut besetzt, und jeder hat sein Limit erreicht. Wir haben sicher noch Reserven. Wir müssen unsere einfachen Fehler abstellen und unsere Chancen nutzen.“

In der intensiven, aber auch sehr wechselhaften ersten Halbzeit erspielte sich die deutsche Mannschaft trotz zweier in der Anfangsphase vergebener Siebenmeter leichte Vorteile. Torwart Till Klimpke ins leere dänische Tor (4:2/7.), Kapitän Sebastian Heymann mit Kraft (8:6/15.) und Rechtsaußen Max Staar pfeilschnell nach Blitz-Pass Klimpke (9:6/16.) sowie Eloy Morante-Maldonado mit dem ersten genutzten Strafwurf (10:7/17.) landeten vermeintliche Wirkungstreffer - doch daraus resultierte keine langfristige Stabilität.

Dänemark glich binnen sieben Minuten zum 11:11 aus und zwang Heuberger zur ersten Auszeit. Ein überhartes, mit einer blauen Karte sanktioniertes Foul von Kasper Lindgren an Heymann (25.) und die daraus resultierende Überzahl nutzten Morante-Maldonado und Klimpke mit zwei Treffern ins verwaiste dänische Tor - Dänemark ließ sich jedoch nicht abschütteln und erkämpfte sich zum Ende der ersten Halbzeit den erneuten Ausgleich.

Nach dem Seitenwechsel türmten sich Dänemarks Abwehr mit dem überragenden Torwart Christoffer Bonde vor der deutschen U21 auf. Binnen acht torloser Minuten wuchs der Rückstand auf 15:19. Erst Heymanns Kraftakt brachte in der 39. Minute das 16:19. Auch mit frischen Kräften (Max Mohs, Jannek Klein und Dimitri Ignatow) änderte sich das Bild nicht mehr entscheidend. Zwischenzeitlich wuchs der Rückstand auf sieben Tore.

Deutschland - Dänemark 25:30 (15:15)

Deutschland: Max Mohs (Elbflorenz Dresden), Till Klimpke (HSG Wetzlar/2); Dimitri Ignatow (MT Melsungen/1), Max Staar (TSV GWD Minden/2), Jannek Klein (Eulen Ludwigshafen/1), Eloy Morante-Maldonado (TSV Bayer Dormagen/4), Max Neuhaus (Eulen Ludwigshafen), Hendrik Schreiber (HSG Wetzlar/TV Hüttenberg/1), Sebastian Heymann (Frisch Auf Göppingen/8), Lukas Stutzke (Bergischer HC/2), Fin Backs (MT Melsungen), Tim Matthes (Füchse Berlin/2), Mattis Michel (TuS Ferndorf/1), Joshua Thiele (TSV Hannover-Burgdorf), Marcel Timm (HSC 2000 Coburg/1)

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