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Hauptrunde fest im Blick

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Ungarn sowie die Debütanten Uruguay und Kap Verde sind in der Vorrunde der 27. Handball-Weltmeisterschaft der Männer die Gegner der deutschen Handball-Nationalmannschaft, Gruppe A bildet den Rahmen für die erste Phase.

Das ergab die Auslosung, die am Samstagabend vor der Kulisse der Pyramiden von Gizeh stattfand. Die erste WM mit 32 statt bisher 24 Mannschaften findet vom 13. bis zum 31. Januar in Ägypten statt. Spielorte sind die Arenen in Alexandria, Kairo, Gizeh und New Capital (Vorstadt von Kairo).

"Der Rahmen der Auslosung war beeindruckend. Ägypten hat gezeigt, wie ein solches Weltereignis unter den strikten mit der Corona-Pandemie verbundenen Bedingungen in diesen neuen Zeiten funktionieren kann. Natürlich kam den Veranstaltern neben der faszinierenden Kulisse das dortige Klima entgegen, sodass die Auslosungszeremonie unter freiem Himmel stattfinden konnte. Ich hoffe weiterhin darauf, dass diese Weltmeisterschaft für den Handball und damit uns alle mindestens ein Licht im Tunnel, wenn nicht gar das Licht am Ende des Tunnels sein kann", sagte Andreas Michelmann. Der Präsident des Deutschen Handballbundes erlebte die Auslosung vor Ort. "Bei allem Respekt vor Kap Verde und Uruguay: Wir müssen das Schlüsselspiel gegen Ungarn gewinnen, wenn wir in der Hauptrunde eine gute Ausgangsposition haben wollen."

Die besten drei Mannschaften jeder der acht Vorrundengruppen erreichen die Hauptrunde und nehmen die untereinander erzielten Ergebnisse mit in die zweite Turnierphase. Mögliche Gegner des DHB-Teams wären im Falle des Weiterkommens aus Gruppe B Europameister Spanien sowie Tunesien, Brasilien und Wildcard-Inhaber Polen. die Teams. "Das ist eine sehr schöne Gruppe", sagt Bundestrainer Alfred Gislason. "Ungarn war zuletzt stark bei der EM, Uruguay und Kap Verde kenne ich noch nicht. Der weitere Verlauf des Turniers könnte für uns schwieriger als auf der anderen Seite des Tableaus sein." Mögliche Gegner des DHB-Teams wären im Falle des Weiterkommens aus Gruppe B Europameister Spanien sowie Tunesien, Brasilien und Wildcard-Inhaber Polen. In einem potenziellen Viertelfinale ginge es gegen die Top-Teams der Gruppen E und F.

Weitere Stimmen zur Auslosung:

Bob Hanning, Vizepräsident des Deutschen Handballbundes: "Das ist nur auf den ersten Blick eine leichte Auslosung. Wer von hinten raus auf das Tableau schaut, weiß, dass wir in einem Viertelfinale auf Norwegen, Frankreich oder Portugal treffen könnten. Ich bin froh, dass wir einige gute Spiele auf dem Weg dorthin haben, um uns bis dahin zu entwickeln."

Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes: "Ungarn spielt den Handball, den wir kennen. Das können wir gut beantworten. Die beiden anderen Aufgaben werden wir mit Konzentration souverän lösen können. In der Hauptrunde wäre Spanien sicher aus der Geschichte der jüngsten Vergleiche der interessanteste Gegner – auch die weiteren Teams kämpfen auf nahezu gleicher Augenhöhe. Mit Spanien, Brasilien und Polen haben wir in den vergangenen Jahren immer heiße Duelle erlebt, und auch Tunesien war bei jeder WM eine Herausforderung."

Kapitän Uwe Gensheimer, Nationalspieler der Rhein-Neckar Löwen: "Wir gehen als Favorit in die Vorrundengruppe, obwohl Ungarn bei der EM in diesem Jahr sehr stark gespielt hat. Dieser Favoritenrolle wollen wir gerecht werden. Auf Uruguay und die Kap Verden müssen wir uns gut vorbereiten."

Torwart Johannes Bitter, Nationalspieler des TVB Stuttgart: "Wir sind sicher Favorit in einer sehr interessanten Gruppe, obwohl Ungarn mit einer neuen Mannschaft in diesem Januar schon beeindruckende Leistungen bei der EM gezeigt hat, unter anderem mit dem Sieg gegen Halbfinalist Slowenien. Weitere starke Gegner werden wir erst später sehen."

Rückraumspieler Paul Drux, Nationalspieler der Füchse Berlin: "Ungarn ist unangenehm, aber da hätte es uns auch schlechter treffen können."

Die Auslosung im Überblick:

Gruppe A: Deutschland, Ungarn, Uruguay, Kap Verde
Gruppe B: Spanien, Tunesien, Brasilien, Polen
Gruppe C: Kroatien, Katar, Japan, Angola
Gruppe D: Dänemark, Argentinien, Bahrain, DR Kongo

Gruppe E: Norwegen, Österreich, Frankreich, Nordamerika (Qualifikation im November)
Gruppe F: Portugal, Algerien, Island, Marokko
Gruppe G: Schweden, Ägypten, Tschechien, Südamerika 4 (Qualifikation im November)
Gruppe H: Slowenien, Weißrussland, Südkorea, Russland

Der WM-Modus: Die 32 Mannschaften werden in acht Vorrundengruppen mit je vier Teams gelost, die ersten drei Mannschaften jeder Gruppe ziehen dann in die Hauptrunde ein, für die Viertplatzierten geht es im President‘s Cup weiter. In der Hauptrunde spielen die 24 Mannschaften an drei Spieltagen in vier Sechsergruppen, die jeweils besten beiden Teams ziehen ins Viertelfinale ein, dann folgen Halbfinals und Medaillenspiele.

Spieltage:

Vorrunde vom 13. bis 19. Januar (acht Gruppen, drei Partien pro Team, zwei Gruppen pro Spielort)
Hauptrunde: 20. bis 25. Januar (vier Gruppen, drei Partien pro Team)
Viertelfinale: 27. Januar (jeweils Gruppensieger gegen Gruppenzweite)
Halbfinals: 29. Januar
Finale/Spiel um Platz drei: 31. Januar

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