Bittere Niederlage für den HV Barsinghausen

Oberliga HVN
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lippert torsten hvb frei uwEs war ein bitterer Abend für den HV Barsinghausen beim VfL Wittingen. Mit leeren Blicken standen die Spieler nach dem Schlusspfiff auf dem Feld und konnten nicht fassen, was zuvor passiert war. Trotz einer tollen Aufholjagd in der zweiten Hälfte mussten sich die Deisterstädter mit 27:30 (9:18) geschlagen geben und rutschten ans Tabellenende der Oberliga.

In der 58. Minute hatte Torsten Lippert das erste Mal zum 27:27 ausgeglichen. Wittingen schlug zwar postwendend zurück (59.), doch der HVB blieb am Drücker. Im direkten Gegenzug ging erneut Lippert durch eine Lücke zwischen zwei Wittinger Abwehrspielern und konnte nur regelwidrig gestoppt werden. Der Torschiedsrichter pfiff Strafwurf, doch der Feldschiedsrichter sah ein Stürmerfoul. Die entscheidende Szene, die Trainer Jürgen Löffler die Zornesröte ins Gesicht trieb, zumal die Gastgeber den Konter zum 29. Treffer nutzten. Noch eine knappe Stunde nach dem Spiel hatte sich Löffler nicht beruhigt: „Absolut indiskutabel, was die Schiedsrichter gepfiffen haben.“

Zwölf Zeitstrafen in der zweiten Halbzeit gegen beide Teams belegen diese These. Schon vor der Pause fühlte sich Löffler benachteiligt. „Wir spielen drei Pässe und es wird passives Spiel angezeigt.“

Dass Wittingen von 2:1 (5.) über 8:5 (15.) und 12:6 (20.) auf 18:9 zur Pause davon zog, hatten sich die Barsinghäuser vor allem selbst zuzuschreiben. „Unsere Torhüter haben praktisch keinen Ball gehalten“, räumte Löffler ein. Dazu gesellten sich etliche technische Fehler, so dass das Spiel nach den ersten 30 Minuten gelaufen schien. Der Tag hatte schon denkbar schlecht begonnen, da sich am Vormittag Torhüter Daniel Densky und Thiemo Labitzke (beide Grippe) krank gemeldet hatten.

Die acht verbliebenen Feldspieler des HVB kamen wie verwandelt zurück aus der Kabine und waren nach einem Blitzstart beim 14:19 (35.) wieder im Spiel. Gegen die von Löffler auf eine aggressive 5:1-Formation umgestellte Deckung fand Wittingen kaum noch Lösungen. „Ein Unentschieden wäre hochverdient gewesen“, haderte der HVB-Trainer.

HVB: Harre, Mikize; Narten (2), Graafmann (5), Lippert (5), Strulik (1), Schulze Schwerig (5), Moritz (5), Sonneborn (4), Gogol.

Foto: Die selbe Szene wie hier im August beim Schaumburg-Cup werteten die Schiedsrichter in Wittingen als Stürmerfoul gegen Torsten Lippert.

Text und Foto: Uwe Serreck

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