TVK rührt Beton an

Oberliga allgemein
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So oder ähnlich dürfte sich der TV Korschenbroich vermutlich einen gelungenen Samstagabend in der Handball-Regionalliga vorstellen. Zuerst nehme man das Ergebnis des eigenen Heimspiels gegen einen um den Klassenerhalt kämpfenden Kontrahenten.

Da steht dann ein insgesamt sicherer Sieg mit elf Toren Unterschied auf der Anzeigetafel. Damit konnte TVK-Trainer Dirk Wolf schon mal einigermaßen zufrieden sein. Kurz darauf ging der Blick der Hausherren auf die anderen Ergebnisse des siebten Spieltages. Und da gab es mit dem 32:26 des Drittliga-Absteigers SG Langenfeld gegen den bisher unbesiegten Spitzenreiter TuS 82 Opladen eine weitere gute Nachricht für die Korschenbroicher (11:3 Punkte), die jetzt nur noch einen Zähler hinter dem Tabellenführer liegen (12:2). Zu vorschnellen Schlüssen lässt sich Wolf davon aber nicht verleiten: „Die Saison ist noch lang und das zeigt nur, wie eng alles sein kann.“

Die Hausherren zelebrierten über einige Phasen eine bärenstarke Deckung der Extraklasse, hinter der die Keeper Felix Krüger und Max Jäger außerdem eine Reihe erstklassiger Paraden zeigten. Mit dem 6:2 (17.) und 7:2 (19.) war Siebengebirge noch relativ gut bedient, weil der TVK vorne weniger entschlossen wirkte als hinten und viele Chancen ausließ. Dass bei der um den Klassenerhalt kämpfenden HSG bereits seit der zehnten Minute der Regisseur Marc Nahry nicht mehr mitmischen durfte, kam den Gastgebern entgegen – und ging nach Wolfs Ansicht so in Ordnung. Nahry attackierte David Biskamp beim Gegenstoß zu heftig, sodass ihm die Unparteiischen die Rote Karte zeigten. „So sind die Regeln“, urteilte der TVK-Coach, dessen Team sich in der zweiten Halbzeit die übliche Schwächephase von rund zehn Minuten erlaubte: „Da waren wir zu fahrlässig und vorne hat uns der Druck gefehlt.“

Folge des kollektiven Durchhängers: Der kämpferisch nie aufsteckende Tabellenletzte kam beim 16:13 (41.) wieder auf drei Treffer heran, ehe Korschenbroich eine Auszeit nahm und in diesen 60 Sekunden auf den richtigen Weg zurückfand. Resultat: In den restlichen 20 Minuten stand die Abwehr wieder sehr kompakt und die Mannschaft legte einen überzeugenden 13:5-Lauf zum hohen Endstand hin. „Defensiv haben wir definitiv einen guten Job gemacht“, fand Dirk Wolf, dessen Mannschaft am kommenden Samstag (18.30 Uhr) zum TV Jahn Köln-Wahn vor der nächsten Herausforderung steht. Dass jene Wahner zuletzt zwei Niederlagen in Folge hinnehmen mussten (26:34 in Siebengebirge, 22:27 in Aachen), wird den TVK erst recht warnen: „Du musst immer hundert Prozent geben. Schon fünf weniger können teuer werden.“

TV Korschenbroich - HSG Siebengebirge 29:18 (13:7).

TV Korschenbroich: Jäger, Krüger - Wistuba, Dicks (3), Jennes (2), Brinkhues (3), Zidorn, Christall, M. Wolf (6), Kauwetter (2), Biskamp (10/6), Schneider (2), Franz (1).

HSG Siebengebirge: Kremer, Wiese, Löcher - Dziendziol (2/1), Kreutz (3), Steinhaus (3/3), Nahry, Al-Zaidi, Hayer (4), Stöcker, Lee, Marcinkovic (1), Schulz (3), Kirfel (2).

Bildhinweis: Justin Kauwetter (TV Korschenbroich); aufgenommen von Michael Jäger

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