RECKEN schaffen die Sensation in Mannheim

Foto: Lächler

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Mit einem last second Punch hat die TSV Hannover-Burgdorf zum dritten Mal in Folge das REWE Final Four in Hamburg erreicht. Spielmacher Morten Olsen, der ein überragendes Spiel machte, markierte mit seinem zehnten Treffer kurz vor Schluss den 31:30 (17:14) Endstand und warf seine Mannschaft ins Glück.

„Wer in Flensburg und in Mannheim gewinnt steht auch mit Recht in der Runde der letzten Vier“, freute sich Kapitän Fabian Böhm genauso ausgelassen wie seine Teamkollegen nach 60 nervenaufreibenden Minuten.

In diesen kippte das Spiel mehrfach in unterschiedliche Richtungen. Nachdem die Anfangsphase noch den Löwen gehörte, kamen die Niedersachsen gegen Mitte der ersten Halbzeit immer besser in die Partie und konnten sich die Führung erobern. Zudem hatte die Defensive um den gut haltenden Domenico Ebner die Löwen-Angreifer mit Ausnahme von Andy Schmid weitestgehend im Griff was eine 17:14 Halbzeitführung bedeutete. „Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht finde ich und uns immer an unseren Plan gehalten“, erklärte Fabian Böhm.

In der Pause schienen die Löwen, allen voran Spielmacher Schmid, den sprichwörtlichen Zaubertrank bekommen zu haben, denn die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr. DIE RECKEN gerieten bis zur 44. Minute mit 24:20 ins Hintertreffen, weil Schmid richtig heiß lief und die ersten acht Heimtreffer markierte. „Andy hatte zu viel Platz, aber wir hatte die restlichen Spieler eigentlich gut im Griff“, analysierte Böhm, der sich im Folgenden aber wie alle RECKEN gegen das drohende Aus stemmte.

War es auf Löwen-Seite Andy Schmid, der die tragende Säule war, konnten sich DIE RECKEN in der Schlussviertelstunde auf Morten Olsen verlassen. Der dänische Nationalspieler zog alle Fäden und glänzte sowohl als Vorbereiter wie auch als Torschütze. „Ich hatte zuletzt einige Probleme, aber heute ging es wieder besser. Ich hoffe, dass das der Anfang von einem super Dezember war“, so der Spielmacher.

Olsen brachte sein Team wieder heran und hatten entscheidenden Anteil daran, dass die Niedersachsen beim 26:26 (51) wieder Ausgleichen konnten. DIE RECKEN hatten jetzt Lunte gerochen und legten das 27:26 durch Timo Kastening nach. In der Folge entwickelte sich eine packende Schlussphase, in der die Niedersachsen immer vorlegten, die Löwen aber bis zum 30:30 (60.) durch Patrick Groetzki konsequent ausgleichen konnten.

DIE RECKEN hatten die letzte Chance, das Spiel in der regulären Zeit zu entscheiden und dies tat Morten Olsen. Mit einem sehenswerten Schlagwurf zwei Sekunden vor Spielende in den Torwinkel warf der Däne seine Mannschaft nach Hamburg und DIE RECKEN in eine riesige Jubeltraube. „Es ist megacool, dass wir das gerockt haben. Ich bin sehr stolz, dass wir zum dritten Mal in Folge in Hamburg dabei sind“, so der Matchwinner.

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